NEUES SCHULUNGSZENTRUM FÜR ARBEITSSICHERHEIT ERÖFFNET

Die AST Arbeitssicherheit und Technik GmbH hat in Blaustein-Dietingen ihr neues Ausbildungszentrum für Arbeiter aus ganz Europa eröffnet.

Blaustein. In Blaustein wird die Arbeitswelt sicherer gemacht. Auf dem neuen „Campus M“ können sich Arbeiter der unterschiedlichsten Branchen unterrichten und zertifizieren lassen. Dazu zählen unter anderem Kranführer, Baggerfahrer, Bediener von Hubarbeitsmaschinen, Mitarbeitende von kommunalen und städtischen Bauhöfen, Fuhrparkleiter sowie Mitglieder von örtlichen Feuerwehren und des Technischen Hilfswerks.

Insgesamt stehen auf dem 4.500 Quadratmeter großen Grundstück zwei Mastkletterbühnen, vier verschiedene Stapler-Fahrzeuge und drei Hubarbeitsbühnen zum Übungseinsatz bereit. Trainiert und geschult wird im Freien sowie in der großen Halle, dem Safety Park, des neuen Schulungszentrums, in der die Teilnehmerinnen und Teilnehmer an einem Hallenkran, an Steigleitern oder an einem Hochregallager ausgebildet werden. An ihm kann man unter anderem das Abseilen aus großer Höhe ebenso trainieren wie in dem eigens konzipierten Übungsturm, mit dem Rettungsaktionen in stockdunklen Schächten und engen Räumen simuliert werden.

Zudem stehen auf dem Gelände zwei Turmdrehkrane zur Verfügung, denn auch die Befestigung von Kranladungen ist ein komplexes Thema, das ein hohes Gefahrenpotenzial birgt. Matthias Müller, Sicherheitsingenieur und AST Schulungsleiter, weiß: „Geschätzte 80 Prozent der Kranführer in Deutschland fahren ohne rechtskonforme Ausbildung.“ An einem dieser Turmdrehkrane hing sogar schon einmal ein komplettes Segelflugzeug, an dem die Mitglieder der Berufsfeuerwehr die Bergung eines verunglückten Piloten übten.    

In luftige Höhe geht es auch auf dem eigens konzipierten Gerüstpark. Denn oft stellen sich auf einer Baustelle die Fragen: Gewährt die Aufstandsfläche genügend Standsicherheit und ist der geforderte Wandabstand von weniger als 30 Zentimetern garantiert? Dies sind nur wenige Punkte der umfangreichen Checkliste, die qualifizierte Personen zur Freigabe von Arbeits- und Schutzgerüsten ausfüllen müssen - zum gewissenhaften und rechtssicheren Schutz für die Nutzer wie Poliere, Bauleiter oder Vorarbeiter.

Längst sind auch Virtual Reality Simulatoren feste Größen der Ausbildung. „Das Programm ist unerbittlich und sehr penibel, wenn es zum Beispiel auch um fehlende Sichtprüfungen und das Überschreiten von Zielzeiten geht“, weiß Matthias Müller. Alle Steuerbefehle der Bediener können mit dem virtuellen Programm exakt gemessen und bezüglich Sicherheit, Effizienz und Fertigkeit bewertet werden. Durch ein integriertes Learn Management System können alle Fehler über die Virtual Reality-Brille in das Bild des Bedieners eingeblendet werden.

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