Alle Plätze waren besetzt. Der bereits vierte Safety Summit auf dem CAMPUS M der AST Arbeitssicherheit war wieder ein voller Erfolg. Das Blausteiner Unternehmen präsentierte auch beim diesjährigen Zusammenkommen brillanter Sicherheitsexperten kurzweilige Referate, eine Podiumsdiskussion sowie eine Auswahl von innovativen Lösungen und Produkten rund um den Arbeitsschutz – und ließ den über 100 Teilnehmenden dabei wieder viel Freiraum für anregende Gespräche.
Blaustein. Die AST Arbeitssicherheit steht für moderne und innovative Lösungen im Bereich Arbeits- und Gesundheitsschutz. Doch das schwäbische Unternehmen wirft immer wieder auch kritische Fragen auf. So auch beim diesjährigen Safety Summit, bei dem es erneut viele Antworten für das durchweg interessierte Fachpublikum gab.
Und das lag unter anderem auch an den beiden Referenten, die den ganztägigen Safety Kongress mit ihrem enormen Wissen zu einem kurzweiligen Informationsevent machten.
Prof. Dr. Thomas Wilrich sprach über das Thema „Paragrafenreiterei versus Pragmatismus – was fordern Rechtsformalitäten und was ist wirklich sinnvoll?” sowie über die „10 Big Points im Arbeitsschutz: Verantwortung und Pflichten“ und zeigte Verantwortungsgefühl und Grenzfälle auf. „KI im Arbeitsschutz, KI-Gefährdungsbeurteilung, was ist möglich und was ist zu beachten“, so lautete der Vortrag von Sich.-Ing. Frank Hotz von der Jedermann Verlag GmbH, der zudem Tipps über die Dokumentenerstellung mit KI gab und erläuterte, wie die Künstliche Intelligenz den Arbeitsschutz verändert.
Wohin geht die Reise mit KI?
Beide Referenten gaben bei der anschließenden Podiumsdiskussion gemeinsam mit AST Seminarleiter und Safety Summit-Organisator Dipl.-Sich.-Ing. Matthias Müller und Ulrich Striegel vom hessischen Ministerium für Kultur, Bildung und Chancen Einblicke in ihre Arbeit, die zunehmend von KI geprägt ist. Für Matthias Müller erscheint es durch die rasante Informationsvermittlung fast schon fahrlässig, KI nicht zu nutzen: „Ich kann Themenlisten schneller und effektiver bearbeiten und bekomme so die Möglichkeit strategische Punkte zu überdenken, die früher zu kurz gekommen sind.“ Frank Hotz ist geteilter Meinung, denn zwar erlaube es die KI zwar schneller zu arbeiten, doch verdichte sich alles noch mehr: „Auch die damalige Einführung von Mobiltelefonen und Mailprogrammen hat uns letztendlich keine Zeit geschenkt.“ Thomas Wilrich gab zu bedenken, dass sich der Einsatz von KI durchaus auch negativ auf das eigene Tun auswirken könne, wenn das jemand möchte: „Wenn zum Beispiel ein Geschädigter die KI beauftragt, explizit Fehler in den Gefährdungsbeurteilungen eines Unternehmens zu suchen, dann wird sie das auch tun. Das ist gefährlich.“ Doch auch für Ulrich Striegel führt kein Weg mehr an ihr vorbei. Er ist sicher: „KI wird das Verhalten von Fachkräften für Arbeitssicherheit sehr deutlich verändern, zum Beispiel bei der Bewertung von Ergebnissen oder der Bewältigung von neu entstehenden Aufgaben.“
Der smarte Kopfschutz „Guardio Armet Pro Connected“
Ein beliebter Treffpunkt während des gesamten Tages war die kleine Messe, auf der die AST ein breitgefächertes Angebot an Trainingsgeräten und digitalen Dienstleistungen präsentierte und demonstrierte. Unter anderem konnten die Besucher die VR-Simulatoren „Kran“ und „PSAgA“ testen. Zudem stellte der Gastgeber den smarten Industrieschutzhelm „Guardio Armet Pro Connected“ vor, der für die Blausteiner Sicherheitsexperten nicht nur ein Kopfschutz, sondern ein robuster Teil einer zukunftsweisenden Entwicklung ist, hin zu intelligenten persönlichen Schutzausrüstungen. Ein Grund, weshalb die AST den Helm mittlerweile bei allen Schulungen einsetzt und ihn als Vertriebs- und Kompetenzpartner auch den Teilnehmern des Safety Summit ans Herz legte. Der Helm, der nach der aktualisierten Norm EN397 2025 Typ II zertifiziert ist, speichert unter anderem Notfallinformationen, die direkt über den dafür vorgesehenen NFC-Chip abrufbar sind.

Minikrane und Sicherheitsmesser
Informationsstände gab es zudem über das Angebot der AST Safety Academy sowie über die unterschiedlichen E-Learning-Programme. Das Unternehmen präsentierte digitale Lösungen für sicherheitstechnische Betreuungen und Managementsysteme sowie zur Überprüfung von mobilen und ortsgebundenen Arbeitsmitteln. Die Besucher konnten sich bei der Ausstellung auch über die digitale SafetyGO-Plattform informieren, die eine einfache Organisation aller Arbeitsschutz- und Arbeitssicherheitsaktivitäten möglich macht.
Mit dabei waren auch die Firmen Jekko, die zwei Mobilkrane zum Testen bereitstellte sowie das Familienunternehmen Martor, das ein hochwertiges Sicherheitsmesser vorführte.
Einen würdigen Abschluss des Safety Summit war die Safety Night, bei der alle Gäste bei leckeren Speisen, kühlen Getränken und cooler Musik in lockerer Runde zusammensitzen und sich austauschen konnten. So fand ein ereignisreicher Tag einen gemütlichen Ausklang, bei dem auch bis spät am Abend die Arbeitssicherheit noch immer Gesprächsstoff Nummer Eins war.
AST GmbH & Co. KG – ein ausgezeichnetes Unternehmen
Im Jahr 2003 gründeten Angelika und Matthias Müller die Bildungsstätte und das Ingenieurbüro für Arbeits- und Gesundheitsschutz, das heute zu den renommiertesten Unternehmen in diesem Bereich in ganz Deutschland zählt. Der Betrieb bietet im schwäbischen Blaustein-Dietingen ein umfangreiches Seminar- und Fortbildungsprogramm an. Schwerpunkte sind die praxisnahe Aus- und Weiterbildung und Trainerzertifizierung im Bereich Sicherheitsmanagement und -technik. 2022 wurde das Unternehmen von der internationalen IPAF-Organisation für ihr Trainingscenter CAMPUS M mit dem ersten Preis ausgezeichnet. Die Ausbildungsprogramme der AST-Akademie sind ISO 9001 zertifiziert. Qualifizierende und zur Prüfung befähigte Personen können die AST-Personenzertifizierung nach DIN EN ISO 17024 nutzen.
Weitere Infos über die einzelnen Programmpunkte sowie zur Anmeldung findet man unter www.ast-safety.com
