AST baut auf smarten Arbeitsschutz
Für die Experten der AST Arbeitssicherheit ist Arbeitsschutz Kopfsache. Aus diesem Grund vertreibt das schwäbische Unternehmen nun den neuen, smarten Industrieschutzhelm „Guardio Armet Pro Connected“, der von Arbeitgebern je nach Einsatzbereich ausgewählt werden muss. Die Experten für Arbeits- und Gesundheitsschutz präsentieren den Helm und einen innovativen Kommunikations-Gehörschutz auf der Fachmesse „Arbeitssicherheit Aktuell“ vom 20.- 22. Oktober in Stuttgart.
Blaustein. Für Matthias Müller ist der „Armet Pro Connected“ Arbeitsschutzhelm ein robuster Teil einer zukunftsweisenden Entwicklung, hin zu intelligenten persönlichen Schutzausrüstungen. Ein Grund, weshalb die AST den smarten Industrieschutzhelm bei allen Schulungen einsetzen und als neuer Vertriebs- und Kompetenzpartner den Teilnehmern ans Herz legen möchte.
„Smarte PSA bietet nicht nur Schutz mit neuester Technik, sondern auch nachgelagerte digitale Präventionsarbeit durch statistische Auswertungen des tatsächlichen betrieblichen Beinah- und Unfallgeschehens und damit die Möglichkeit angepasste Sicherheits-Maßnahmen nach faktischen innerbetrieblichen Anforderungen festzulegen“, so der Leiter der AST Safety Academy.
Teilnehmer von AST Seminaren können den interagierenden smarten Helm in allen Kran-, PSAgA- und Hubarbeitsbühnen-Kursen direkt testen. Auf Wunsch führt das AST Team individuelle Einführungsschulungen durch und zeigt die smarten Funktionen im Arbeitsalltag.
Warnmeldungen in Echtzeit
Der smarte Boden- und Höhenarbeitshelm verfügt unter anderem über ein Mips®-Gehirnschutzsystem mit patentierter reibungsoptimierter Innenschale, welche die Drehbewegung des Kopfes bei schrägen Stoß- und Aufprall-Situationen reduziert und somit das Risiko von Gehirnverletzungen mindert. Da bei einem Absturz jede Sekunde zählt, überwacht ein intelligenter Sensor von „Quin“ das Helmgeschehen, ebenso wie die Helm-Innentemperatur und sendet im Bedarfsfall automatisch und in Echtzeit Warnmeldungen an Notfallkontakte oder Rettungsdienste. Zudem speichert der Helm Notfallinformationen, die direkt am Helm über den dafür vorgesehenen NFC-Chip abrufbar sind. Ein innovatives Belüftungssystem gewährleistet zusätzlich eine verbesserte Ventilation im Inneren des Helmes, dessen präzise einstellbarer 4-Punkt-Kinnriemen mit einem magnetischen Schnellverschluss versehen ist.
Auswahlpflicht nun gesetzlich geregelt
Für den Industrieschutzhelm greift die überarbeitete EN 397:2025. Sie verpflichtet den Arbeitgeber künftig bei einer Neubeschaffung eine Auswahlentscheidung im Rahmen der Gefährdungsbeurteilung zu treffen, zu begründen und zu dokumentieren.
Konkret heißt das: Die Norm unterscheidet zwischen zwei Leistungsstufen. Typ 1 entspricht den üblichen Gefährdungen in den Einsatzbereichen Lager, Produktion oder Wartung. Typ 2 ist für Arbeitsplätze mit höheren mechanischen Belastungen vorgesehen, wie sie zum Beispiel im Stahl-, Gerüst- oder Tunnelbau sowie bei Arbeiten unter Kranen vorkommen.
Wichtig: Die Bestandshelme nach EN 397:2012+A1:2012 müssen nicht ausgetauscht werden und dürfen bis zur Ablegereife verwendet werden, entsprechen, laut AST, jedoch nicht dem aktuellen Sicherheitsniveau.
Hohe Klangqualität und flexible Montage
Die AST Arbeitssicherheit setzt beim Einsatz des Industrieschutzhelmes auf den innovativen Freebird-Kommunikations-Gehörschutz, der auch in lauten Industrieumgebungen einen klaren Klang garantiert. Dadurch können Arbeiter zum Beispiel auf Baustellen jederzeit mit Kollegen in Kontakt treten, ohne den Gehörschutz abzunehmen. Dieser unterstützt den Systemansatz der EN 397:2025 und ist mit Helmhalterung und Stirnband ausgerüstet, das bei Bedarf leicht gewechselt werden kann.
Präsentation auf Stuttgarter Fachmesse
Helm und Gehörschutz werden von der AST Arbeitssicherheit auf der Fachmesse „Arbeitssicherheit Aktuell“ präsentiert, die vom 20. – 22. Oktober in Stuttgart stattfinden wird. Den Kunden immer den Stand der Technik im Arbeitsschutz zu bieten – das ist wesentlicher Bestandteil der AST Philosophie. „Wir berücksichtigen in unserer täglichen Arbeit vorausschauend Tendenzen und gestalten dies pragmatisch im gesamten Unternehmenskontext“, so Matthias Müller: „Aus diesem Grund haben wir uns entschieden die Kooperation als Kompetenzpartner für smarte PSA und den damit federführenden Unternehmen einzugehen. Nur so können wir für unseren Kunden in Qualifizierung und Beratung ganzheitliche Konzepte testen und bedarfsgerecht implementieren“.
AST GmbH & Co. KG – ein ausgezeichnetes Unternehmen
Im Jahr 2003 gründeten Angelika und Matthias Müller die Bildungsstätte und das Ingenieurbüro für Arbeits- und Gesundheitsschutz, das heute zu den renommiertesten Unternehmen in diesem Bereich in ganz Deutschland zählt. Der Betrieb bietet im schwäbischen Blaustein-Dietingen ein umfangreiches Seminar- und Fortbildungsprogramm an. Schwerpunkte sind die praxisnahe Aus- und Weiterbildung und Trainerzertifizierung im Bereich Sicherheitsmanagement und -technik. 2022 wurde das Unternehmen von der internationalen IPAF-Organisation für ihr Trainingscenter Campus M mit dem ersten Preis ausgezeichnet. Die Ausbildungsprogramme der AST-Akademie sind ISO 9001 zertifiziert. Qualifizierende und zur Prüfung befähigte Personen können die AST-Personenzertifizierung nach DIN EN ISO 17024 nutzen. Weitere Infos über die einzelnen Programmpunkte sowie zur Anmeldung findet man unter www.ast-safety.com.