Lernen, wie man mit Druck umgeht

Die AST Arbeitssicherheit bietet erstmals die Schulung „Befähigte Personen für hydraulische Schlauchleitungen und hydraulische Komponenten“ an und macht deutlich, wie elementar ein systematisches Vorgehen ist.
Blaustein. Der Holzspalter macht seinem Namen keine Ehre – und funktioniert nicht. Doch weshalb? Wo steckt der Fehler?
Die Antwort kennt zu Beginn der Schulung nur Luca Mayr, der das Gerät für die Teilnehmer seines Kurses „Befähigte Personen für hydraulische Schlauchleitungen und hydraulische Komponenten“ manipuliert hat. Aus gutem Grund, denn eine strategische Fehlersuche ist ein wesentlicher Teil der erstmals von der AST Arbeitssicherheit angebotenen Schulung. Und sie ist elementar beim täglichen Umgang mit hydraulischen Komponenten.
Deshalb geht es im vorangestellten theoretischen Teil des eintägigen Seminars um Basiswissen. Hier lernen die Teilnehmer unter anderem, wie Grundschaltungen von hydraulischen Systemen aufgebaut sind, wie man Schaltpläne korrekt liest und welche Komponenten im Falle eines Defekts zu prüfen sind. Sie erfahren zudem, wie Volumenströme erzeugt und Drücke kontrolliert werden müssen. Luca Mayr ist sicher: „Nur wer die physikalischen Grundlagen der Hydraulik kennt, kann Gefahren rechtzeitig erkennen und richtig einschätzen.“

Hohes Druckniveau etabliert
Für den Entwicklungsingenieur, der die Schulung im Auftrag der AST Arbeitssicherheit durchführt, ist ein logisches und schematisches Vorgehen anhand von Schaltplänen unerlässlich, da die Fehlersuche in den mitunter sehr komplexen Hydraulik-Systemen sonst sehr rasch ins Leere führen kann. Doch das Thema Arbeitssicherheit beginnt auch hier bei der Prävention, sprich lange bevor ein Defekt auftritt. Und dieser kann verheerende Folgen haben. Luca Mayr: „In der Hydraulik hat sich aufgrund der geforderten, hohen Leistungsdichte ein teilweise hohes Druckniveau etabliert. Kommt es beispielsweise bei Schlauchleitungen zu einem unkontrollierten Austritt von Hydraulikflüssigkeit, kann dies zu schweren Verletzungen führen. Ebenso gefährlich können Schlauchplatzer sein, die zum Peitschen von Hydraulikschläuchen führen können.“
Deshalb ist es sehr wichtig, dass Hydraulikschlauchleitungen in regelmäßigen Abständen nicht nur geprüft, sondern auch getauscht werden.
Der Holzspalter wird zum Abschluss des Lehrgangs problemlos mit dem neu erworbenen Wissen wieder zum Leben erweckt. Ein Ventil war nicht korrekt eingestellt. Die Teilnehmer lernen an diesem Beispiel, dass die Lösung mitunter leicht zu finden ist – wenn man systematisch sucht.  

AST GmbH & Co. KG – ein ausgezeichnetes Unternehmen
Im Jahr 2003 gründeten Angelika und Matthias Müller die Bildungsstätte und das Ingenieurbüro für Arbeits- und Gesundheitsschutz, das heute zu den renommiertesten Unternehmen in diesem Bereich in ganz Deutschland zählt. Der Betrieb bietet im schwäbischen Blaustein-Dietingen ein umfangreiches Seminar- und Fortbildungsprogramm an. Schwerpunkte sind die praxisnahe Aus- und Weiterbildung und Trainerzertifizierung im Bereich Sicherheitsmanagement und -technik. 2022 wurde das Unternehmen von der internationalen IPAF-Organisation für ihr Trainingscenter Campus M mit dem ersten Preis ausgezeichnet. Die Ausbildungsprogramme der AST-Akademie sind ISO 9001 zertifiziert. Qualifizierte und zur Prüfung befähigte Personen können die AST-Personenzertifizierung nach DIN EN ISO 17024 nutzen.
Weitere Infos über die einzelnen Programmpunkte sowie zur Anmeldung findet man unter www.ast-safety.com

 

Nicole Matheis

Presse­kontakt

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telefonisch +49 7304 43766 23 oder per E-Mail an presse@ast-safety.com.

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